Über mich

Bevor ich mich der Kunst zugewendet habe, war ich als selbständige Immobilienmaklerin tätig. Nach einer Ausbildung zur Mediatorin und Mentaltrainerin begann ich 2005 zu malen. Die ersten Jahre waren geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Malerei samt Studien bei verschiedenen Künstlern sowie einer mehrjährigen Ausbildung zur multimodalen Kreativtrainerin und Kunsttherapeutin.

Die meisten Bilderserien, welche im Laufe der Zeit entstanden, dienten dem Sichtbarmachen von inneren Bildern. Ausgangspunkt für diese Arbeiten waren Traumbilder, Erlebtes und Erfahrenes oder auch ein intuitives Erspüren von dem, was erschaffen werden wollte. Ich experimentierte über die Jahre mit Gouache, Ei-Tempera, Acryl, Collagen und schlussendlich mit Stiften.

Anfang 2019 verabschiedete ich mich von der Malerei und begann mich mit Holz zu beschäftigen. Ich verwende einfache Fundstücke aus der Natur und umwickele diese mit Golddraht, Juteschnüren, Garnen oder auch Wolle. Die Holzstücke werden nicht bearbeitet sondern nur verwandelt.

Durch den Prozess des Umwickelns und Umgarnens entfaltet sich eine Botschaft, welche das Werkstück aussendet. Im Verbinden und Verknoten der einzelnen Holzstücke miteinander, finden sich zusätzliche und übergeordnete Bedeutungen, die auf größere Zusammenhänge hinweisen. So spricht das Werk für sich – in jedem einzelnen Teil sowie als verbundenes oder in Verbindung stehendes Gesamtwerk.


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Gott achtet uns, wenn wir arbeiten.
Aber er liebt uns, wenn wir tanzen.
(Alte Sufi-Weisheit)